geschrieben von Hubert Jäger.
Es gab eine Zeit in der war ich fleissiger Pfleger meiner To-Do Liste. Immer sobald mir etwas einfiel was noch erledigt werden wollte, kam es sofort auf meine To-Do Liste damit ich es auch ja nicht vergesse. Muss ja alles seine Ordnung haben.
So kam ich auf eine riesige Menge an offenen Aufgaben, eine Menge die nicht gerade motiviert etwas zu beginnen da es schier unmöglich erscheint diesen Berg jemals abzuarbeiten. Anschliessend war ich natürlich oft mehr mit der Sortierung und Priorisierung der Aufgaben selbst als mit der eigentlichen Erledigung beschäftigt.
Irgendwann fiel mir auf dass viele Aufgaben die auf dieser Liste standen für das was ich eigentlich möchte völlig irrelevant sind. Andere Dinge wiederum erledigten sich mit der Zeit von selbst. Und das Finanzamt hat noch nie vergessen mich an die Abgabe meiner Steuererklärung zu erinnern
.
Es blieb also kein wirklich triftiger Grund an meiner To-Do Liste festzuhalten. Wie arbeite ich nun heute, ohne To-Do Liste?
1. Ich denke darüber nach was ich am heutigen Tag tun möchte um meiner Vision näherzukommen.
2. Sollte ich mehr als eine Aufgabe im Kopf haben wähle ich eine und notiere alle anderen.
3. Sobald ich die gewählte Aufgabe erledigt habe und das Gefühl habe noch etwas tun zu wollen, fange ich wieder bei 1. an.
Und die notierten Aufgaben? Liegen längst im Papierkorb. Sollten sie wirklich wichtig gewesen sein wird sich sicher jemand bei mir melden.
Befreie dich.
macheteinfach.